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Im Labor der IFA

2. September 2010

3D-Fernseher, ein Haus, das mitdenkt und digitale Litfaßsäulen: Das TecWatch ist eine Spielwiese für Technikvisionen. Hier lassen sich Prototypen testen, die vielleicht in Zukunft zur Standard-Ausrüstung gehören – oder sich niemals auf dem Markt durchsetzen werden.

Technik-Accessoires

Mona Lisa verfolgt den Besucher. Egal, ob er links oder rechts herumgeht: Die Frau in der silbernen Säule dreht sich mit. Sie ist projiziert auf einen 360-Grad-Bildschirm. „Das Baby ist noch so neu, dass wir noch nicht einmal einen Namen dafür haben“, gibt Oliver Bartels von Triebwerk Innovationsmanagement zu. Die elektronischen Litfaßsäulen könnten künftig noble Läden oder Clubs  schmücken. Noch steht sie im TecWatch in Halle 8.1 der IFA.

Revolution auf dem Sofa

„Vor allem das Fernsehen wird sich komplett verändern“, ist sich Wolfgang Tunze, Leiter des TecWatch, sicher. Bequem vom Sofa im Wohnzimmer aus kann der Zuschauer via Hybrid-TV durch die Mediatheken im Internet surfen oder per Videokonferenz mit Freunden auf der ganzen Welt plaudern. „Auch der Videotext hat inzwischen ausgedient“, sagt Tunze, denn künftig reicht ein Klick, und die Internetseiten der Fernsehsender sind aufgerufen.

Digitale und echte Häuser

Petra Schmieder steuert das E-Haus vom iPad aus.

Petra Schmieder steuert das E-Haus vom iPad aus.

Auf den Displays um die Ecke können die Besucher Drachen jagen, Fußball spielen oder das menschliche Skelett erforschen. Die Bilder auf den 3D-Bildschirmen sehen fast echt aus. Das Fraunhofer HHI hat dreidimensionale Darstellungen entwickelt, für die niemand eine Spezialbrille aufsetzen muss. Diese Technik könnten künftig zum Beispiel Architekten nutzen, um Gebäude digital zu planen.

Automatisch Strom sparen

Im TecWatch gibt es aber auch ein Haus zum Anfassen: Das E-Haus. Darin schalten sich die Stromsparlampen automatisch ein und aus, in der Garage parkt ein Elektro-Auto und alles lässt sich per Smartphone steuern – vielleicht eine Vorschau auf unser Zuhause der Zukunft. Denn fast alles, was im TecWatch ausgestellt wird, gibt es noch nicht im Laden zu kaufen. TecWatch-Leiter Tunze sagt: „Unternehmen können sich hier die Technologien von morgen anschauen und die Produkte dann auf den Markt bringen.“

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