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IFA-Bilanz: 3D, Vernetzung & Energiesparen

8. September 2010

von Filiz Penzkofer

Dirk Koslowski ist Senior Executive Manager der IFA. Dieser neudeutsche Titel bedeutet, dass er die Funkausstellung organisiert. Außerdem gehört es zu seiner Jobbeschreibung, Fragen von Journalisten zu beantworten. Zum Beispiel die vom TecWatch-Blog.

Viel Vorbereitung – wenig Pannen

Tecwatch-Blog: Die diesjährige IFA ist gerade zu Ende gegangen. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden?

Koslowski: Ja, das war ein großer Erfolg. Das war nicht nur die 50. IFA sondern bis jetzt auch die größte IFA. Wir haben 22 Prozent mehr Aussteller als im Vorjahr.

Tecwatch-Blog: Und wie ist die Messe sonst gelaufen? Ist alles ohne Katastrophen über die Bühne gegangen?

Koslowski (lacht): Nennen wir es lieber Pannen, das klingt charmanter. Heute erst ist bei den Keynotes eine Präsentation eingefroren. Das hat zwar nur ein paar Minuten gedauert – führte aber zu einem Herzschlagfinale.

Tecwatch-Blog: Sie hatten sicherlich alle Hände voll zu tun. Wie groß war der organisatorische Aufwand?

Koslowski: Für die Planung braucht man schon länger als ein Jahr. Hinter der IFA steht die Industrie, dadurch ist ein Teil der Aussteller schon mit an Bord. Der restliche Teil ist Arbeit. Dazu gehören viele Reisen nach Taiwan, China, Japan, Korea und Nordamerika.

Techwatch-Blog: Ist das Stress pur? Oder haben Sie auch ein wenig Vergnügen dabei?

Koslowski: Man kann das Reisen genießen, wenn man lernt, innerhalb von vier Tagen an vier verschiedenen Orten sein zu können. Aber von außen sieht es dann meist doch sehr viel schöner aus als es wirklich ist.

Jubiläum in 3D

Tecwatch-Blog: Das ist schon die 50. IFA. Was hat sich im Laufe der Jahre verändert?

Koslowski: Ein wichtiger Punkte war die Umstellung der IFA, die nun jedes und nicht jedes zweite Jahr stattfindet. Und die Integration der Elektro-Haushaltsgeräte. Auch die internationale Kommunikation wird immer stärker. Mittlerweile haben wir mehr als 1.700 internationale Medienvertreter. Wir verändern uns fortlaufend.

Tecwatch Blog: Was hat die Leute dieses Jahr am meisten interessiert?

Koslowski: Es gab drei große Themen: 3D, Interaktion, also alles was mit Vernetzung zu tun hat und Energieeffizienz.

Tecwatch-Blog: Hatten Sie eine persönliche Lieblingsecke?

Koslowski: Mir hat das Elektro-Auto im vernetzten Haus sehr gut gefallen. Ich hörte von einem Journalisten, es sei ein Vergnügen, damit zu fahren. Leider hatte ich keine Zeit das auszuprobieren.

Visionen und Technologien

Tecwatch-Blog: Das Elektro-Auto steht im TecWatch. Welche Rolle spielt diese Abteilung innerhalb der Messe?

Koslowski: Das Tecwatch ist wichtig, wenn wir über die Positionierung von Visionen und Technologien reden. Hier werden Ideen vorgestellt, wie in wenigen Jahren Produkte betrieben werden können. Für mich ist es ein Inkubator für hoch innovative Forschungseinrichtungen.

Tecwatch Blog: Und was muss Ihrer Meinung noch erfunden werden?

Koslowski (überlegt): Einen Zeitverdoppler, ein Beamer und ein Duplikator mit dem ich mich selbst klonen kann, insbesonders zu Messezeiten.

Tecwatch Blog: Die Messe ist aus. Was werden Sie als erstes machen?

Koslowski: Als allererstes werde ich auf eine Partnermesse nach Amsterdam reisen. Und danach bereite ich die IFA 2011 vor.

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