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So long! 1.000 Antworten der IFA

7. September 2011

Wir erinnern uns – die Zukunft, dieses Wesen, das uns lockt und uns dann doch wieder fallen lässt. Für eine Woche konnten wir es begleiten und ihm all die Fragen stellen, die uns im Kopf herumspukten. Und es hatte eine ganze Menge zu erzählen.

Razzien, Robben, Raumklangwürfel

Unzählige Geräte haben wir sehen und bestaunen dürfen. Kuriose waren darunter, wie etwa Lautsprecher in Schweinchenform, Holztastaturen oder Roboterrobben, die uns ein bisschen Liebe schenken. Einige haben uns beeindruckt, wie etwa das gestengesteuerte Shoppingfenster, die 3D-Videobrille von Sony oder der Raumklangwürfel. Und bei so manchen Erfindungen dachten wir: „Wieso kam denn da vorher keiner drauf?“ Beispielsweise bei den Handschuhen, die dank Silberfäden auch auf kapazitiven, also elektrisch leitenden, Touchscreens funktionieren. Und die Gerüchte um eine Razzia haben sich bestätigt. 17 Strafanzeigen wurden wegen der unerlaubt verbauten Videokomprimierungstechnik mpeg gestellt, hauptsächlich gegen asiatische Hersteller. Auch das Mysterium um Canon und die spiegellosen Kameras konnten wir hier zumindest teilweise aufklären.

Mit wie vielen neuen Kugelschreibern die Messebesucher letzten Endes die Hallen verließen, wissen wir zwar nicht, aber billige Handys und Computerspiele wurden auch reichlich vergeben. Und mancherorts sah man junge Männer, die irgendwie versuchten, Basketbälle in viel zu kleinen Tüten zu verstauen. Wie viele Hostessen es gibt, konnte man uns leider nicht sagen, aber dafür konnten wir herausfinden, was es mit der Blogger-Lounge auf sich hat.

Von Liebe und Leid

Ob wir der Hektik des Alltags so ganz entfliehen können, wissen wir leider immer noch nicht. Aber bei so manchen Produkten blieben wir doch interessiert stehen, bestaunten sie und machten Fotos. Es waren oft nicht die futuristischen Brillen, gigantischen Fernseher oder minimalistischen Kühlschränke, die uns begeisterten. Nein, diesmal war Retro tatsächlich der neue Trend.

Wir konnten feststellen: Gegen Apple baut sich eine massive Front auf. Tablets von Sony, Archos oder Samsung wetzen die Messer – und nur Samsung ging unter. Und was 3D angeht – da durften wir Systeme begutachten, die ganz ohne Brille auskommen. Ganz schön schick, aber leider schon alt und so richtig umgehauen hat es uns nicht. Dafür donnerte uns in so manchen Hallen satter und tiefer Surround-Sound aus den unzähligen ausgestellten Lautsprechern und Soundsystemen entgegen. Wenn unsere Ohren sich dann wieder erholt hatten, vernahmen wir das monotone Surren der Staubsaugerroboter, die nach wie vor fleißig um die Wette putzen – und die trotz eingebautem GPS oft nicht so recht wissen, wohin sie eigentlich wollen.

Gegen die Wand rennen wollten wir wegen der unsinnigen Produkte, die uns so begegnet sind, dann doch nicht. Wozu ein unbezahlbarer, mit Kristallen verzierter „Samowar“, den es nur als Spezialanfertigung und nur sieben Mal auf der Welt gibt? Keine Ahnung. Warum Hello-Kitty-Lautsprecher extra auf der IFA ausstellen? Können wir uns auch nicht erklären. Nachdem wir beschlossen hatten, unsere Gehirne mit diesen überflüssigen Fragen nicht weiter zu belasten, warfen wir einen Blick auf besonders nützliche Produkte, wie etwa ein Ladegerät mit Solarzellen für das iPhone.

Das TecWatch-Blog verabschiedet sich fürs Erste von der Zukunft und packt seine Sachen: Die Kameras, die uns mit verwirrender Hardware zur Weißglut trieben. Die Mikrofone, die immer dann nicht funktionieren wollten, wenn sie es mussten. Die Computer, mit denen wir mittlerweile verwachsen sind. Leider können wir die Fraunhofer-Köche nicht einpacken, die uns mit ihren Kreationen eine Woche lang verzaubert haben. Man kann eben nicht alles haben. Aber vielleicht kommen sie ja wieder – so wie wir im nächsten Jahr.

2 Kommentare leave one →
  1. tobiasblogt - Tobias Griebel permalink
    8. September 2011 18:22

    Meine Eindrücke von der IFA:

    http://tobiasblogt.wordpress.com/2011/09/08/ifa-eindrucke/

  2. 3. Mai 2012 04:25

    It is really a big help for us that these gadgets were been invented for us to use. It really makes our living convenient especially in the field of out works.

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