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Trilinear, tetraedisch – toll Tamara!

31. August 2012

Von Anna Ellmann

Sie sind jung, weiblich und stehen auf…Technik. Drei Studentinnen sind mit ihren Abschlussarbeiten beim ARD/ZDF Förderpreis für Frauen und Medientechnologie in die Endauswahl gekommen – gewinnen konnte nur eine. Heute war die Preisverleihung.

Der Förderpreis geht dieses Jahr an die Elektrotechnikerin Tamara Seybold. Knapp hinter ihr: die Mathematikerin Judith Jakob und die Medienmanagerin Stephanie Haberkern.

Tamara Seybold hat mit ihrer Diplomarbeit brilliert: „Implementierung einer stützstellen-
basierten und skalierbaren 3D-Look-Up-Table im FPGA“. Klingt kompliziert – ist es auch. Es geht unter anderem um trilineare Tetraeder und tetraedische Interpolation. Und um Farbtransformation. Kurzgefasst kann mit der von ihr enwickelten Technologie jeder Kameramann „den Look, den er haben möchte in die Kamera laden“, erklärte die Preisträgerin. Ihre Forschung verstaubt nicht in der Schublade, sondern kommt bereits hoffentlich bald zum Einsatz. Und zwar in den besten Kameras der Welt von ARRI.

Zum vierten Mal verliehen ARD und ZDF dieses Jahr den Förderpreis für junge Frauen, die medientechnologisch forschen. Jede Frau, die in ihrer Bachelor-, Master-, Diplom-, Magisterarbeit einer solchen Forschungsfrage nachgeht, kann teilnehmen. Am ersten November startet die neue Bewerbungsphase. Weitere Infos zum Preis unter: www.ard-zdf-foerderpreis.de

2 Kommentare leave one →
  1. Anonymous permalink
    5. September 2012 09:42

    Es geht nicht um trilineare Tetraeder, keine Ahnung was das sein soll, sondern um tetraedrische Interpolation und trilineare Interpolation. Das sind zwei verschiedene Verfahren. Außerdem ist die Technik bis lang meines Wissens noch nicht in der Kamera implementiert. das könnte aber in Zukunft der Fall sein…

    • annaellmann permalink
      5. September 2012 11:55

      Danke für die Richtigstellung.Im auf der Preisverleihung gezeigten Film, in dem mehrere Erklärungen (darunter offenbar auch Versprecher) aneinander geschnitten wurden, haben wir wohl etwas falsch verstanden und dann nicht mehr überprüft. Außerdem sagte Tamara im persönlichen Interview: „die Technologie wird…eingebaut“. Aber „wird“ war dann wohl nicht als Passiv, sondern als Futur gemeint. Wir stellen das richtig! Viel Glück für deine Promotion!

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