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Alles vernetzt – das „Englisch“ für interagierende Geräte?

3. September 2012

von Caroline von Eichhorn

Geräte, Vernetzung, Oberflächen – das gibt es alles schon. Allerdings kommunizieren unsere Geräte noch auf vielen verschieden Wegen und oft nur innerhalb einer Marke. Das Fraunhofer FOKUS Institut arbeitet mit 23 Partnern an einer frei zugänglichen Plattform, die die Daten auf unseren Geräten nahtlos miteinander verknüpft. Das verspricht: Mehr Sicherheit und einfachere Vernetzung.Für welche Anwendungen man die Plattform namens Webinos nutzen kann, ist noch offen. Man könnte etwa mit dem Schütteln seines Handys den Fernsehsender umschalten, denn der Motion Sensor des Handys ist mit dem Fernseher verknüpft. Man könnte auch ein Foto vom Handy gleichzeitig auf Fernseher und Computer anzeigen – ohne dass es in einer Cloud gespeichert werden muss – so soll der Datenaustausch sicherer und unabhängiger von den Clouds werden.

Denn Kernkonzept ist, dass jeder seine persönliche Zone hat, in der er die Privatsphäre-Einstellungen regeln kann“, sagt Martin Lasak vom Fraunhofer FOKUS Institut. Die Kommunikation kann über W-Lan, 3G, Bluetooth oder andere Übertragungswege stattfinden.

Seit zwei Jahren läuft das europaweite Projekt mit Firmen wie Sony, Samsung UK, BMW Forschung und Technik und Universitäten aus verschiedenen Ländern – noch ein weiteres Jahr steht bevor. Alle bisherigen Ergebnisse sind zum Download verfügbar. Bis zum 24. September läuft auch noch ein Wettbewerb, bei dem jeder Apps für Webinos entwicklen kann. Die Macher hoffen, damit herauszufinden, wofür man Webinos bereits gut nutzen kann und wo noch Nachholbedarf herrscht. Denn noch ist offen, ob die beteiligten Firmen das Projekt in die Praxis umsetzen und sich internationale Anbieter – Apple ist zum Beispiel nicht dabei – beteiligen.Und dann muss sich die Plattform natürlich noch bei Privatnutzern durchsetzen.

2 Kommentare leave one →
  1. 3. September 2012 18:59

    Ein paar takte zur Sicherheit wären schön. Wenn alles miteinander verknüpft ist, brauchen hacker auch nur noch einen angriffspunkt um zb die digitale identität zu stehlen, oder?

  2. 3. September 2012 19:24

    Ein paar Takte dazu, warum das „mehr Sicherheit“ bedeutet, waeren schoen. Wenn alles vernetzt ist, brauchen Hacker doch auch nur noch einen Angriffspunkt, um saemtliche Daten zu stehlen, oder? So passiert dem Wired-Autor Mat Honen: http://www.wired.com/gadgetlab/2012/08/apple-amazon-mat-honan-hacking/all/

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