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O’zapft is! – Das IFA Oktoberfest

5. September 2012

von Tarek Fetih

Offenbar darf auch auf der internationalen Funkausstellung in Berlin bayerische Tradition nicht fehlen. Deshalb gibt es unter dem Funkturm ein Oktoberfest.  Was hat es zu bieten? Und kann es in bayerischen Nachwuchsjournalisten Heimatgefühle wecken?

Schon von weitem sieht man einen kleinen Maibaum, weiß-blaue Tischdecken und Madl im Dirndl. So voll wie in München ist es zwar nicht, aber trotzdem gut besucht. Das Zelt sieht von außen eher nach einem Container aus, innen hängen weiß-blaue Girlanden und Kränze.

Auf der Speisekarte lassen sich auch typisch bayerische Speisen wie Brezn, Bauernhendl und Kaiserschmarrn finden, nur die Schreibweisen sind manchmal gewöhnungsbedürftig: aus der Schweinshaxn wurde eine Schweinehaxn, aus dem Leberkäs ein Leberkäse.

Unter den Getränken findet man kein original Oktoberfestbier, das würziger und hochprozentiger sein muss als normales Helles. Es wird ausschließlich Weißbier ausgeschenkt. Während man in München die Qual der Wahl hat, welches Münchner Brauereibier man trinken sollte, bietet die IFA nur Fliegerbier (nicht aus München). Daneben gibt  es Weißwein, Rotwein und einige bayerische Spirituosen und auch Longdrinks wie Grey Goose, Bombay, Bacardi Gold und Cuba Libre.

Die Preise ähneln denen in München. Während auf der Wiesn das Oktoberfestbier fast 10 Euro kostet, gibt es das Fliegerbier im IFA-Zelt für 8,90 Euro.

Unser Urteil: netter Versuch, aber wir fahren doch lieber heim zum Original. Pfiat di Berlin! Wir hatten hier eine tolle Zeit – und besseres Wetter als dahoam.

2 Kommentare leave one →
  1. Marcel aus potsdam permalink
    13. September 2012 17:36

    Ich war zufälligerweise auch da und jetzt sehe ich meinen ersten gedanken von damals hier ausformuliert: „Das kann man wohl laut sagen, dass die preise denen in münchen ähneln“ 😀

  2. Sandraaaa permalink
    20. September 2012 16:01

    Ich bin auch ein riesen Fan vom Oktoberfest, aber bei den Preisen zieht es mir die Schuhe aus… 🙂 Ich habe in dem Blog http://muenchen-und-ich.de/samstatg-oktobefest-anzapfen/ gelesen, dass das Anzapfen erst in den 70er angefangen hat. Ich dachte, es ist eine viel ältere Tradition.. 😉

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